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Ist der Mensch mehr Herz oder mehr Hirn?

"Messa da Requiem", Theater St. Gallen

Von Tobias Gerosa
31. Mai 2023
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
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Messa da Requiem

"Messa da Requiem", Theater St. Gallen. (Foto: Edyta Dufaj)

Verdi mit Virginia Woolf, Schulmassaker und Herztransplantation: Krystian Lada öffnet Verdis Messa da Requiem am Theater St. Gallen mit Schauspiel und Tanz für existenzielle, moderne Grundsatzfragen. Die eingefügten Texte funktionieren besser als die Choreografie.

Von Tobias Gerosa

 

Das Betontheater im St. Galler Stadtpark kann im Herbst nach langer Grundrenovierung wieder bezogen werden, die szenischen Fassung von Giuseppe Verdis Messa da Requiem ist die letzte Opernpremiere im schmucken, praktischen Provisorium „Um!bau“. Krystian Lada nutzt es weidlich: Der Chor tritt aus dem Zuschauerraum auf, singt teilweise auch vor der Bühne, vor allem aber führt Lada die Bühne quasi über den Orchestergraben, ganz nah an die Zuschauer heran. So kann man sich dem kaum entziehen, wenn das mächtige „Dies irae“ plötzlich ganz direkt von einzelnen Menschen geschrien wird. Die Chöre – Chor des Theaters St. Gallen, Opernchor St. Gallen, Theaterchor Winterthur – sind sehr präsent und plastisch. Wenn sie später ab dem „Offertorio“ klassisch hinter dem Orchester platziert singen, verliert sich leider einiges davon, zum Glück stören dann wenigstens die Schuhgeräusche nicht mehr.

St. Gallens Chefdirigent Modestas Pitrenas und das Sinfonieorchester spielen derweil, von einem leichten Vorhang verdeckt, hinter der Spielfläche – und tun das mit zugespitzten dynamischen Kontrasten und schöner Lyrik ziemlich überzeugend. Auch die Koordination mit den Solisten und dem Chor klappt ohne den direkten Sichtkontakt bei der Premiere schon fast perfekt. Nahezu unhörbar beginnt das Orchester den ersten Satz, wunderbar fein steigt der Chor ein. Das Saallicht bleibt an, die üblichen Theaterrituale bleiben aus. Auf der Bühne läuft beim Einlass dafür schon ein Trauerritual am frischen Grab: In diversen Sprachen werden Gebete gesprochen, und der Tote wird in slawischer Tradition aufgefordert, ungelöste Probleme nochmals vorzubringen. Regisseur Krystian Lada nimmt diese Tradition als Anfangspunkt und löst Verdis immer wieder berührende Totenmesse damit vom ursprünglichen liturgischen Kontext (was beim kirchenkritischen Verdi ja durchaus passt). Man steht, weint, trauert am Grab – und dann?

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