Als Birgit Nilsson 2005 starb, hinterließ sie eine finanziell gut ausgestattete Stiftung zur Auszeichnung etablierter wie auch zur Förderung aufstrebender Talente. Die diesjährige Feier zum Andenken an die Sopran-Legende war ein besonderer Jahrgang. Hier erfahren Sie, warum.
Von Hugh Canning
„Immer auf dem Boden bleiben. Dann tut es auch nicht so weh, wenn du hinfällst.“ Birgit Nilssons Erinnerung an diesen Rat ihrer Mutter, erteilt auf dem Höhepunkt ihrer Weltkarriere, wird durch die Existenz des Birgit-Nilsson-Festivals unterstrichen, das alljährlich in der Nähe jenes „Bodens“ stattfindet, auf dem sie geboren wurde: in der Provinz Schonen auf der schwedischen Halbinsel Bjäre, zwischen den Städten Malmö und Göteborg.
Der Hof ihrer Eltern Nils und Justina Svensson – sie selbst wurde eigentlich auf den Namen Marta Birgit Svensson getauft, nahm aber, auch als Hommage an ihren Vater, den Nachnamen der berühmten Sopranistin Christina Nilsson an – ist heute das Birgit-Nilsson-Museum. Seit dem Tod ihrer Eltern im Originalzustand erhalten, weist er noch heute ihre bescheidene Herkunft als Bauerntochter aus, wenn auch die Scheune, in der einst Kühe, Schweine und Hühner gehalten wurden, heute ein Restaurant beherbergt.
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