Aufführungen international

Wildgewordene Videoprojektionen

Wildgewordene Videoprojektionen

Szenisch machte das Rossini Opera Festival wenig her, doch die Musik konnte sich mehr als hören lassen

Vier Neuinszenierungen zeigte das Rossini Opera Festival in Pesaro. Die Regie blieb oft arg harmlos, dafür überzeugten die Opern und das Stabat Mater musikalisch.

Strahlender Netrebko-Moment

Strahlender Netrebko-Moment

Keine Salzburger Festspiele ohne Star-Glamour! Dafür sorgte dieses Jahr Anna Netrebko

Neu war die Tosca-Produktion bei den Salzburger Festspielen nicht. Doch dank Anna Netrebko wurde die Aufführung zur Fast-Premiere – mit einem Schuss Glamour.

Optischer Rausch in Weiß

Optischer Rausch in Weiß

Romeo Castellucci und Teodor Currentzis' "Don Giovanni" spaltete die Musikkritik

Die Salzburger Festspiele starteten ihr Opernprogramm in diesem Jahr mit einem außergewöhnlichen Don Giovanni. Im Graben und auf der Bühne waren dabei Meister des überraschenden Effekts zu erleben.

Tristan und Isolde

Im Sterben so schön

Anja Harteros und Jonas Kaufmann in zwei aufsehenerregenden Rollendebüts

Krzysztof Warlikowskis Inszenierung von Tristan und Isolde bei den Münchner Opernfestspielen geriet arg flach, aufregend wurde der Abend durch die Debüts von Anja Harteros und Jonas Kaufmann in den Titelpartien.

Flieg, Drache, flieg!

Flieg, Drache, flieg!

Bayreuther Normalbetrieb war's noch nicht: statt szenischem "Ring" gab's Multimedia-Installationen

Mit vier Kunstaktionen rund um eine konzertante Walküre versucht Bayreuth das Gesamtkunstwerk zu retten, aber Hermann Nitschs Farbschüttungen bleiben dekorativ.

Mit voller Slapstick-Dröhnung

Mit voller Slapstick-Dröhnung

Das Festival Palazzetto Bru Zane präsentiert zwei funkenschlagende Operetten

In Paris ging die achte Ausgabe des Festival Palazzetto Bru Zane über die Bühne. Wegen Corona wieder etwas abgespeckt, doch vor allem zwei funkenschlagende Operetten erfreuten ein nach Kultur dürstenden Publikum: Hervés V‘lan dans l’œil sowie La fille de Madame Angot von Charles Lecocq.

Virginia Woolf tanzt Händel

Virginia Woolf tanzt Händel

Das Festival Castell de Peralada versetzt "Orlando" nach Bloomsbury

Das Peralada-Festival glänzte auch in diesem Jahr wieder mit einer eigenen Neuproduktion, für die Ausgabe 2021 wählte man Georg Friedrich Händels Orlando, ein tiefgehendes psychologisches Porträt, gezeichnet vom spanischen Counter Xavier Sabata, inszeniert von Rafael R. Villalobos.

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