Halbzeit im Tobias-Kratzer-Ring in München: Der Regisseur liefert eine pointenstarke Walküre. Aber was soll der ganze Hölderlin-Zitatenzauber?
Von Eleonore Büning
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Am Anfang wird wieder mal Hölderlin zitiert. „Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht“ oder „Uns wiegen lassen wie auf schwankem Kahne“. Und so weiter. Passt irgendwie immer, stört nie. Es muss Zeiten gegeben haben, da wurde so etwas im ersten Semester Regietheater gelernt. Doch wenn ein Regisseur wie Tobias Kratzer, der selten etwas dem Zufall überlässt, heute wieder diesen Bildungsbürgerbluff anwendet, darf man schon erwarten, dass es dafür gute Gründe gibt.
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