Clément Cogitore schafft für das Festival d’Aix-en-Provence eine ästhetisch kohärente Zauberflöte, verortet in einer grauen Nachkriegs-Kinderwelt. Doch opfert er dabei zu viel vom leichten Charme und der Magie des Werks?
Von Hugh Canning
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Ist es Zufall, dass das diesjährige Festival d’Aix-en-Provence – programmatisch dünner im Vergleich zu früheren Jahrgängen – mit zwei Werken eröffnet wurde, die zumindest oberflächlich betrachtet einige Themen teilen: Mozarts Singspiel Die Zauberflöte und Strauss‘ und Hofmannsthals Die Frau ohne Schatten? Jedenfalls wurde die Premiere von Clément Cogitores Inszenierung des Mozart-Werks am Eröffnungsabend mit einer schwindelerregenden Mischung aus Buhrufen, Pfiffen, aber auch einigen anfeuernden Bravos bedacht.
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